Woran erkennst du, dass du den richtigen Coach oder Berater gefunden hast?

Viele Unternehmer haben Bedenken, sich Hilfe von Berater, Coaches oder Mentoren zu holen. Der Erfolg erscheint ihnen zu unsicher - am Ende einige hundert oder gar tausend Euro ärmer und doch bleibt alles wie es ist. "Was kann der schon machen, der kennt uns gar nicht" oder "Der marschiert hier rein, verkündet das Allheilmittel, kassiert ab und ist dann wieder weg." sind üblichen Einwände.


Durch die Anger, hervorgerufen durch den schlechten Ruf von Beratern, den viele auch zu Recht haben, verschenken Unternehmer viel Potenzial. Ein guter Berater kann durch den neutralen Blick von außen und seinem Wissen, dass er dem Unternehmen zur Verfügung stellt, wichtige Veränderungen unterstützen oder gar erst möglich machen. Ein guter Coach hat das Potenzial, schlummernde Potentiale zu aktivieren und neue Energie für dich und dein Unternehmen frei zu setzen.


Was ist die Lösung für dich und dein Unternehmen? Wie kannst du dieser Unsicherheit begegnen?

Die Antwort ist eine gute und gewissenhafte Auswahl des Beraters. Das heißt, du nimmst dir ausreichend Zeit für Vorabgespräche und versuchst ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob die Person wirklich das Potential dazu hat, dich und dein Team weiter zu bringen.


Wir haben dir folgende Checkliste zusammengestellt. Damit kannst du dich bei deiner Beurteilung auf die wesentlichen Punkte konzentrieren:

  1. Der Coach oder Berater interessiert sich für dich. Dabei ist es wichtig, zu sehen, ob das Interesse über das normale Verkaufsprozedere hinaus geht. Bleibt das ganze an der Oberfläche und tummelt er sich an Allgemeinplätzen oder stellt der Coach tiefergehende Fragen zu dir und deinem Unternehmen?

  2. Ist der Coach oder Berater auf dein Thema, bei dem du Unterstützung suchst, spezialisiert. Anbieter, die alles können, können in der Regel nichts richtig.

  3. Verträgt sich sein Ansatz mit dir und deinem Unternehmen oder sollt ihr von heute auf morgen die 360° Wende machen? Der Berater sollte das was du hast und was ihr macht, würdigen können und als Basis bei den angestrebten Veränderungen mit einbeziehen.

  4. Dem Berater ist bewusst, dass Veränderung nicht einfach per Fingerschnipp geht und mit Stress und neuen Gewohnheiten für die Beteiligten verbunden ist. Er sollte einen klaren Fahrplan haben, bei dem Alle mithalten können.

  5. Der Coach oder Berater lässt dich und dein Team die Dinge selbst machen und somit Erfahrungen sammeln und setzt nicht darauf, dass du langfristig von seinem Know-how abhängig bist.

  6. Er ist pro-aktiv und geht mit seinen gewonnenen Erkenntnissen auf dich zu. Sein Feed-back tut gelegentlich weh. Die Zusammenarbeit ist vom gemeinsamen Ziel geprägt und nicht von dem Wunsch nach maximaler Harmonie.


Nimm dir im Vorfeld die Zeit, diese Punkte für dich zu klären. Schaffe dir außerdem die Freiheit, jederzeit die Zusammenarbeit zu beenden, wenn DEINE ZIELE nicht erreicht werden. Diese Freiheit umfasst nicht nur die vertraglichen Vereinbarungen sondern auch ein Abbruch nicht als Niederlage von dir und deinem Team sondern als Lernerfahrung zu bewerten.


Ich habe mich dazu entschieden, in der männlichen Form zu schreiben. Natürlich hätte ich auch alles in der weiblichen Form schreiben können, dies hätte am Inhalt nichts geändert. Alles was ich schreibe für beide Geschlechter gleichermaßen anzuwenden ist. Ich wollte eine Entscheidung treffen, da ich einen geschlechtsneutralen Text als sehr mühsam zu lesen erachte.


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